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CCS ist ein Feigenblatt der Kohleindustrie - vermeiden statt verpressen -
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Am 18.04.2010 lud die Brandenburger Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nach Beeskow zum CCS Kongress ein. Trotz des strahlenden Wetters, an einem Sonntag ohne Flugzeuge, fanden sich 120 Interessierte ein, um in der Burg Beeskow gemeinsam mit Politik und Wissenschaft zu diskutieren.

Hintergrund der Veranstaltung ist der große Aufwand mit dem Vattenfall versucht, Endlagerstätten für CO2 einzurichten und ganze Landstriche in ein Testgelände zu verwandeln. Für Erkundungen bei Neutrebbin (MOL) und Birkholz-Beeskow (LOS) hat das Landesbergamt grünes Licht gegeben. Doch die Bevölkerung vor Ort ist stark verunsichert. Sind die vorgesehenen Salzwasser führenden Gesteinsschichten dauerhaft dicht? Welche ökologischen und gesundheitlichen Risiken gibt es?

Bei der Diskussion um Braunkohle und CCS ging es nicht nur um technologische und klimaschutzrelevante Fragen, sondern auch um solche wie: Welche Zukunft gibt es für den ländlichen Raum? Wie viel Landschaftszerstörung verträgt das Land noch? Wie sieht der Energiemix der nahen Zukunft aus? Was sollten potenziell Betroffene wissen? Welche Argumente sprechen gegen die vermeintlich saubere Kohle?

Hier finden Sie unsere CCS Broschüre als pdf zum Download